Erbschaftsrituale zementieren die soziale Ungleichheit

Sich reich erben, das funktioniert schon über viele Generationen hinweg wie geschmiert. Allerdings nur für wenige Familien, nie für alle und vor allen Dingen nur für eine Schicht die schon reich gegug ist. Dabei braucht unsere Wirtschaft den Konsum von allen, wie der Mensch Essen und Trinken.

Dem ererbten Reichtum über viele Generationen hinweg wird gerne das Etikett der „Sozialen Wohltäterschaft“ angeheftet. Tatsächlich zementiert er aber eine soziale Schichtung der über Aufstieg oder Abstieg innerhalb der sozialen Gesellschaft entscheidet. Dieser geschlossenen Erbkaste sind ungefähr die Hälfte der westeuropäischen Milliardäre zuzurechnen.

Mit dem ererbten Reichtum wird automatisch auch der soziale Rang in der Gesellschaft weitervererbt. Oft auch Beruf und politische Karriere. Die aktuelle sozialpolitische Entwicklung zeigt, dass diese geschlossene Kaste der reichen Erben keineswegs das Etikett einer sozialen Wohltäterschaft zusteht. Das auseinendertriften der Gesellschaft ist Beleg dafür, dass die Ungleichheit eine erträgliche Grenze bereits überschritten hat.

Die Vermögenshäufung innerhalb weniger Familien ist dafür verantwortlich, dass Bildung, Einkommen und soziale Verbindungen von Generation zu Generation weiterentwickelt und zementiert werden. Die Zahl der offenen Positionen an den Geldtöpfen und den Schaltstellen der Macht ist quasi identisch mit der Anzahl der Söhne und Töchter dieser Familien.

Die nicht zu dem auserwählten Kreis der reichen Erbfamilien gehören, rackern sich jahrelang ab, gehen morgens früh aus dem Haus und abends müde ins Bett, in der meist falschen Hoffnung vielleicht ein kleines Vermögen anhäufen zu können, von dem sie zu einem großen Teil aber nichts haben, weil sie ihr Geld nicht ausgeben, wundert sich der BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. (Dieburg). Stattdessen helfen sie lieber den Banken und Versicherungen, den Aktien- und Immobilienfonds, den Bausparkassen und Investmenthäusern, auf deren Konten sich ihr Vermögen oft vermindert oder im schlimmsten Fall in Luft auflöst.

Der Sparer bzw. Anleger ist nur der Geldlieferant, kann auch kaum dem Kapitalmarkt als zugehörig betrachtet werden und kann somit vernachlässigt werden.

Das Vermögen der „normalen“ Haushalte ist in der Regel nicht für ein bestimmtes Ziel angespart worden , sondern aus Prinzip. Weil sparen eine Tugend sein soll. Das zeigt sich auch darin, dass sieben von zehn Ruheständlern Ihr Vermögen nicht ausgeben, sondern weiter sparen und das Vermögen ausbauen. Stolz ist man auch noch auf sein erspartes Vermögen, weil es schlussendlich durch persönlichen Konsumverzicht angehäuft wurde.

Wenn alle Verbraucher weniger Geld ausgeben und mehr aufs Konto packen, schwächen sie die Wirtschaft, senken die Umsätze, vernichten Arbeitsplätze und schmälern letztlich ihr eigenes Einkommen. Sie sparen sich nicht reich, sondern arm.

Der Trend zu wachsender Ungleichheit kann von den Erblassern entscheidend korrigiert werden. Dazu müssten diese aber die über jahrtausende aufgebauten sozialen Gewohnheiten, Besitz hauptsächlich nur innerhalb der Familie weiter zu geben, aufgeben. Auch der Staat könnte, wenn er ernsthaft wollte, korrigierend eingreifen. Es ist vor diesem Hintergrund nicht zu verstehen wenn Deutschland das Land mit einer der niedrigsten Erbschaftssteuern ist.

Das Erbrecht ist im Grunde genommen ein Überbleibsel aus der Feudalzeit. Die Aufgaben die früher den Feudalherren zufiel – ganze Familienklans und deren Anhänge zu versorgen – werden doch heute durch die sozialen Sicherungssystemen des Staats wahrgenommen. Die „Erbenelite“ aus einer längst untergegangenen Zeit klammern sich an verstaubtes Erbrecht ohne aber der historischen Funktion der Übernahme von sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung Rechnung tragen zu wollen.

Erblasser sind bei der erfolgreichen Vermehrung ihres Vermögen wahrscheinlich dem Rat , nicht alle Eier in einen Korb zu legen, gefolgt. Diesem Rat sollten sie auch bei ihren erbrechtlichen Verfügungen Rechnung tragen. Ein Teil des jeweiligen Erbes könnte als „Helikoptergeld“ verteilt werden. Das würde als direkte Transferzahlung an die Büger direkt positive wirtschaftspolitische Auswirkungen zeigen und den Zusammenhalt der Gesellschaft festigen.

Dazu kommen noch Milliardenvermögen, welche in vielen Steueroasen gebunkert wurden und von deren Existenz die Erben oft nichts wissen oder nicht genügend wissen. So bleiben riesige schwarze Konten in diversen Steueroasen unbekannt. Auch dieses Geld sollte wieder in den legalen Wirtschaftskreislauf rückgeführt werden.

Wenn die Erblasser die Übertragung Ihres Vermögens auf einen wesentlichen früheren Zeitpunkt als bisher legen würden und dies als cleveres Wirtschaftsmodell ansehen würden und nicht als Verabschiedung aus dem aktiven Leben, käme uns das allen zugute.

Kriege, Revolutionen, Aufstände, demografische und wirtschaftlichen Umbrüche waren nicht in der Lage das Erbrecht in seinen Grundfesten zu erschüttern. Wie anfällig Deutschland durch die Konzentrationen von geerbten Reichtum bereits geworden ist, zeigt alleine schon die Unfähigkeit der Regierung ein gerechteres Erbschaftssteuerrecht auf den Weg zu bringen. Deutschland ist und bleibt Erbschafts-Steuer-Oase.

Die Stiftung ad-infinitum rät Erblassern, nicht auf den Rat der „Erb- und Steuer-Experten“ zu hören, die Erben und Vererben als Steuersparmodell anbieten, sondern sich ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung auch über das eigene Leben hinaus bewußt zu sein.

Über das Sozial und Gesellschaftsfreundliche Modell Erben und Vererben und die Legalisierung und Rückführung schwarzer Konten sowie auch der Vermittlung geeigneter Erben kann man sich von der Stiftung ad-infinitum ausführlich informieren lassen.

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