Nießbrauch im Zugewinnausgleich

Im Zugewinnausgleich kommt es immer wieder vor, dass ein Grundstück mit einem Nießbrauch zugunsten der Eltern, die dieses geschenkt haben, belastet ist. Bisher musste, da dieses Grundstück sowohl im Anfangsvermögen als auch im Endvermögen einzustellen ist, die Veränderung des Wertes des Nießbrauchs ermittelt werden.

Der BGH hat entschieden, dass bei der Berechnung des Zugewinns, auf ein Einstellen des Wertes des Nießbrauchs im Anfangs- und im Endvermögen insgesamt verzichtet werden kann.

Autorin

Dr. Gabriele Sonntag

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

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