Kohleausstieg: Gehen dann in Deutschland die Lichter aus?

Kann das funktionieren, eine witterungsabhängige Stromerzeugung aus Wind und Sonne? Ist das ein verantwortungsloses Experiment?

Oder wissen wir bereits mit welcher Kombination von Technologien die Versorgungssicherheit mit Strom gewährleistet werden kann.

Das möchte der UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V. gerne von seinen Lesern wissen.  Die eingehenden Antworten fließen in ein einzigartiges Buchprojekt welches der UTR e.V. im Sommer herausgeben wird.

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Die Realität ist eine Glosse. Merkel lässt keine Zweifel am Kohleausstieg zu – noch schneller ins Abseits.

Entgegen anderslautender Meldungen: Der Strom soll noch schneller abgeschaltet werden. Wer Zweifel hat, gilt als Klimasünder. Und darauf steht die Höchststrafe: Der Weltuntergang.

Merkel zweifelt am Kohleausstieg. Damit schreckt BILD auf und berichtet unter Berufung auf Teilnehmer von einem internen Treffen im Internationalen Konferenzsaal des Kanzleramts, an dem Bundesminister, Ministerpräsidenten und Vertreter der Großen Koalition anwesend waren. Da mögen manchen gehofft haben, dass sich nun doch ein Rest Vernunft die Bahn bricht.

Aber man muss Merkel schon richtig verstehen: Was sie nicht sagte: OK, war alles Quatsch, wir rudern zurück, werft schnell die Kohlekraftwerke wieder an, sonst sitzen wir im Dunkeln. Nicht so. Der von BILD kolportierte Merkel-Satz »Wenn wir so weitermachen, werden wir scheitern« bezieht sich darauf, dass die Umsetzung so lange dauert. Auf dem Kraftwerktechnischen Kolloquium der Universität Dresden war zur Beschreibung der Lage von 900 Fachleuten ein Zitat von Mark Twain zum Motto gewählt worden. „Als die Reisegesellschaft merkte, dass sie vom Weg abgekommen war, verdoppelte sie die Geschwindigkeit.“

So macht es Merkel jetzt: Die Richtung ist falsch. Das ist das Problem der Richtung. Wir fahren schneller.

Merkel wollte sich offenbar ein Stimmungsbild unter ihren etwas verzagten Gesinnungsgenossen verschaffen. Denn offenbar überkommen den einen oder anderen in einer ruhigen Minute doch leichte Zweifel, wenn sie munter die Grundlagen eines Industrielandes zerschlagen. Wie BILD weiter berichtet, sähen Teilnehmer in der von Kanzlerin Merkel moderierten (sie rief die Redner auf) Veranstaltung eher den Versuch einer Beruhigung der Gemüter. Man kennt aus der Plankommission der DDR. Wer Pläne für unerfüllbar hielt, galt als Volksfeind. Zustimmung zum Plan schafft Erfüllung!

Nichts darf dem im Wege stehen. Stromtrassen nicht da, nicht mal genehmigt? Das ändert nichts am vorgesehenen Tempo. Dabei liegt es nicht einmal an der Geschwindigkeit der Genehmigungsverfahren und daran, wie man den wachsenden Widerstand wegdrückt, auch nicht daran, wenn Planungsverfahren für die Strom-Trassen beschleunigt würden. Ob die Riege der Aussteiger ahnt, dass noch nicht einmal Technik für die Übertragungsnetze vorhanden ist? Sie ahnt es. Aber Runden im Kanzleramt werden nicht für Diskussionen einberufen. Sondern zum Strammstehen.

Keine Rolle spielen die irrwitzigen Kosten. Wo kämen wir dahin? Wer rechnet, ist auch ein Volksfeind. Schlimmer noch: Ein Klimafeind. Denn über allem hängt das Bild von den Medien und Politikern aufgebauten Klimaschutz-Ikone Greta Thunberg und den Schule schwänzenden Jugendlichen, die von ihren grünen Lehrern eine ordentlich Portion CO2-Angst verpasst bekamen.

Die Saat der Klimawandel-Propagandisten ist aufgegangen. Sämtliche Kraftwerke in Deutschland abschalten – und Klima gerettet. Wer zögert, riskiert den Weltuntergang.

Was dann geschieht, kann man schon in Ansätzen in Australien sehen. Dort lernen die Umweltbewegten gerade, mit großflächigen Blackouts umzugehen, weil Kohlekraftwerke abgeschaltet werden.

Merkels Rezept ist einfach: »Wir müssen es nur wollen!«. Der Satz im Bild-Bericht machte offenbar niemanden nachdenklich: »Jeder durfte sprechen, konkrete Antworten etwa zur Versorgungssicherheit mit Energie gab es nicht.«

Wer braucht schon Energie. Es geht um den Planeten.

Autor: Holger Douglas

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